Am Wochenende stand Kneipenerkundung und mal wieder Skifahren auf dem Programm. Zusammen mit Nicolas (einem Franzosen aus Lyon) und seinen Freunden ging es am Samstag mit dem Auto zum St. Pierre de Chartreuse. Gut war, dass wir erst gegen Mittag losgefahren sind und ich ausschlafen konnte, nachdem wir den Abend vorher ein bisschen im Métropolitain (Bar gegenüber meiner Wohnung) gefeiert haben. Schlecht war, dass der Schnee schon ziemlich aufgeweicht war (bei einer Höhenlage von unter 2000m bei den derzeitigen Schneeverhältnissen auch nicht verwunderlich). Noch viel schlimmer war die Wahl, am Ende die Talabfahrt zu nehmen, was eine recht vereiste und matschige Angelegenheit war. Und wenn man sich dabei noch lang legt, kann man froh sein, zuhause eine Waschmaschine zu haben! Abends ging es zusammen mit einem Kollegen weiter mit der Erkundung von Bars und frz. Trinkgepflogenheiten. Angefangen in der Bar "Barberousse", berüchtigt fuer brennende Shooter (Rum mit Sirup) ueber das "l´Estancot", wo überall Sand auf dem Boden liegt, bis zum "Le Tord Boyaux", mit den vielen Weinfässern und -sorten in der Wand. Wir haben eine Bouteille mit "vin de banane-chartreuse" probiert. Sehr köstlich! In einer Bar habe ich einen Deutschen getroffen. Das war so lustig, als ich ihn frug, wie er denn heißt. Er antwortete: "je m´appelle Pierre". Und ich dachte erst das ist ein Scherz. Kennt ihr noch die Annekdote aus dem Französisch-Lehrbuch Lexion 1 (7. Klasse)? Je m´appelle Pierre, Pierre Roussel...:-) Wir hatten unseren Spass mit diesem Namen!
Sonntag, 24. Februar 2008
St Pierre de Chartreuse und Kneipenerkundung
Am Wochenende stand Kneipenerkundung und mal wieder Skifahren auf dem Programm. Zusammen mit Nicolas (einem Franzosen aus Lyon) und seinen Freunden ging es am Samstag mit dem Auto zum St. Pierre de Chartreuse. Gut war, dass wir erst gegen Mittag losgefahren sind und ich ausschlafen konnte, nachdem wir den Abend vorher ein bisschen im Métropolitain (Bar gegenüber meiner Wohnung) gefeiert haben. Schlecht war, dass der Schnee schon ziemlich aufgeweicht war (bei einer Höhenlage von unter 2000m bei den derzeitigen Schneeverhältnissen auch nicht verwunderlich). Noch viel schlimmer war die Wahl, am Ende die Talabfahrt zu nehmen, was eine recht vereiste und matschige Angelegenheit war. Und wenn man sich dabei noch lang legt, kann man froh sein, zuhause eine Waschmaschine zu haben! Abends ging es zusammen mit einem Kollegen weiter mit der Erkundung von Bars und frz. Trinkgepflogenheiten. Angefangen in der Bar "Barberousse", berüchtigt fuer brennende Shooter (Rum mit Sirup) ueber das "l´Estancot", wo überall Sand auf dem Boden liegt, bis zum "Le Tord Boyaux", mit den vielen Weinfässern und -sorten in der Wand. Wir haben eine Bouteille mit "vin de banane-chartreuse" probiert. Sehr köstlich! In einer Bar habe ich einen Deutschen getroffen. Das war so lustig, als ich ihn frug, wie er denn heißt. Er antwortete: "je m´appelle Pierre". Und ich dachte erst das ist ein Scherz. Kennt ihr noch die Annekdote aus dem Französisch-Lehrbuch Lexion 1 (7. Klasse)? Je m´appelle Pierre, Pierre Roussel...:-) Wir hatten unseren Spass mit diesem Namen!
Sonntag, 17. Februar 2008
Skifahren à "Les 2 Alpes"
Zusammen mit Cédric (frz. Student u. perfekter Skiguide) habe
ich mich heute gegen 8h mit dem Bus auf dem Weg von Grenoble Bhf zum 65 km entfernten Skigebiet "Les 2 Alpes" gemacht. Während die ersten 1,5 Std. für die Busfahrt verpufften, gingen die nä. 1,5 Std. für Skiverleih, Kauf des Skipasses u. Gondelfahrt drauf. Aber man hat ja die Ruhe weg. Denn Wetter war toll und die Pisten schön lang und blau (manchmal allerdings zu blau, so dass Skistöcke u. Arme herhalten mussten, um voranzukommen). Insgesamt ein sehr angenehmes u. relaxtes, aber auch zügiges Fahren, wenn es darum ging, dem vorgelegtem Snowboard-Tempo von Cédric mitzuhalten. Nur keine Schwäche zeigen! Bis wir uns dann entschlossen, eine Hütte aufzusuchen, um was in den Magen zu bekommen. Haben die Abkürzung u. damit eine schwarze Piste genommen. Jaja, vonwegen ist nur ganz kurz. War ziemlich heftig u. meine Beine völlig überfordert. An der Hütte habe ich mir ein kleines Stück Pizza für 5 EUR!! gegönnt. Haben uns dann ins Blaue bzw. in den Schnee gesetzt, um Pizza u. Mitbringsel bei herrlichem Panoramablick zu verzehren. Dann ging es hoch mit der großen Gondel (ca. 75 Personen) zum Glacier (3200m). Normalerweise gibt es an dieser Station eine Grotte zu besichtigen. Leider geschlossen. Also wieder talabwärts. Wieder an diesem Skitunnel vorbei, durch den wir vormittags schon gefahren sind und dann die rote Piste runter, was zur Abwechslung mal wieder eine Herausforderung war. Am Ende verging die Zeit wie im Fluge und wir mussten zusehen, gegen 17h wieder am Bus zu sein. Zum Glück rechtzeitig geschafft. War ein wunderschöner Tag!
Donnerstag, 7. Februar 2008
Meine erste Arbeitswoche
A toute à l´heure et bonne journée! Das waren die ersten frz. Höflichkeitsfloskeln, die ich mir ganz schnell eingeprägt habe. Auch jedem Kollegen morgens die Hand oder mittlerweile Küsschen zu geben:-) Während ich die ersten beiden Tage noch mit organisatorischen Dingen beschäftigt war und u.a. mindestens 4x am Tag das Büro der frz. OI (Technik) aufgesucht habe, hatte ich schon am dritten Tag meinen Laptop u. frz. Account. So bekam ich am Donnerstag meine ersten Aufgaben. Ungewohnt ist nur das Arbeiten mit der französischen Tastatur. Habe mir bereits ein für Grenoble typisches gelbes u. praktisches Leihfahrrad für das restliche Jahr für nur 85 EUR gemietet. So pendel ich nun jeden Tag mit dem Radel entlang der Isère in gemütlichen 20 min. zwischen Wohnung und Arbeit hin und her.
Am Mittwoch haben wir das tolle Feuerwerk anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Olympischen Spiele in Grenoble bewundert. Anschließend waren wir im London Pub, wo wir Bier aus Giraffen getrunken haben. Auch habe ich schon ein paar frz. Bekanntschaften machen können, jedoch lässt mein frz. Sprachfluss noch zu wünschen übrig. Aber das bessert sich von Tag zu Tag, denn um das Französisch sprechen kommt man hier nicht drumrum.
Am Mittwoch haben wir das tolle Feuerwerk anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Olympischen Spiele in Grenoble bewundert. Anschließend waren wir im London Pub, wo wir Bier aus Giraffen getrunken haben. Auch habe ich schon ein paar frz. Bekanntschaften machen können, jedoch lässt mein frz. Sprachfluss noch zu wünschen übrig. Aber das bessert sich von Tag zu Tag, denn um das Französisch sprechen kommt man hier nicht drumrum.
Sonntag, 3. Februar 2008
Skifahren im Skigebiet "Les 7 Laux"
Heute morgen ging es zusammen mit Arbeitskollegen ab auf die Piste. Neuschnee und Sonnenschein luden förmlich dazu ein. Leider waren wir nicht die Einzigen, die diese glorreiche Idee hatten, so dass am Morgen etwas Zeit ins Land ging, bis wir den Parkplatz erreicht, Skier und Skipässe organisiert hatten und mit dem Sessellift endlich oben waren. Wir haben den Tag genossen und ich bin stolz wie Oskar, dass ich nicht einmal hingefallen bin:-) Dafür habe ich mittlerweile einen richtig schlimmen Muskelkater in den Beinen!!! Ausklingen lassen haben wir den schönen Tag im "Vue de Panorama" bei Green Chaud (Kakao mit Chartreuse). Sehr lecker.
Samstag, 2. Februar 2008
Anreise Grenoble
Nachdem mein Auto noch einmal inspektziert u. für Frankreich fit gemacht wurde, habe ich heute mit vollgepacktem Auto die lange Reise noch Grenoble angetreten. Dabei habe ich mich ganz brav, vorallem ab der Schweiz an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. *Klopf auf die Schulter*. Demzufolge war es ein relativ entspanntes Fahren ohne Staus bei einem Wechsel von Regen, Schneefall aber auch strahlendem Sonnenschein. Am Ortseingang von Grenoble nahm mich zum Glück Jasmina in Empfang, die mich durch die vielen Einbahnstraßen und engen Gassen zu der Wohnung in der Innenstadt gelotzt hat. Ohne Deine Hilfe wäre ich sicherlich verzweifelt. Danke, Jasmina! Leider gab es keine Parkmöglichkeiten vor dem Haus. Auch hat der Fahrstuhl gestreikt. Was für ein Spaß, das ganze Gepäck in das oberste Stockwerk zu schleppen!!! Vielleicht aber auch ein gutes Warming-up für das Skifahren morgen!
POS in Berlin

Im Rahmen des POS (Performance Orientated Seminar) wurden im Januar in Berlin alle 29 Informanden auf Ihren Auslandseinsatz vorbereitet. Themen wie z.B. Megatrends/Horizons 2020, Interkulturelles Training, Qualitäts- und Prozessmanagement, Führungstraining, Abschlusspräsentation Wirtschaftsforum standen auf der Tagesordnung. Das abwechslungsreiche Abendprogramm (Bowlingabende, kulinarische Restaurants, Stadt- und Kneipenführung, Opernbesuch, Musikclubs, Bars und Joggen durch den Volkspark) ließ keine Wünsche offen.
Freitag, 1. Februar 2008
Abschied in Erlangen
Hallo! Nun habe auch ich es endlich geschafft, mir einen Blog für mein Auslandsjahr 2008 in Frankreich einzurichten. Fange ich an bei meiner Abschiedsfeier bei der PTD CC am 7.12.07 in Erlangen *schnief*. Bei den vielen lieben und netten Kolleginnen und Kollegen fiel mir der Abschied nicht wirklich leicht. Vielen Dank für die sehr schöne und lehrreiche Zeit!
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