weil man dafür erstmal die Kletterwand hoch musste. Und da ich immer wieder abgerutscht bin- schuld war natürlich das Profil meiner Wanderschuhe -durfte ich mir von unten kopfschüttelnd anschauen, was Krystof und Karin noch alles ueber sich ergehen lassen mussten. Da ist mir ja schon beim Fotografieren schwindelig geworden. Zurück ins Tal sind wir am Seil geslided. War einfach super bon!
Dienstag, 29. April 2008
Klettergarten "Indian Forest"
weil man dafür erstmal die Kletterwand hoch musste. Und da ich immer wieder abgerutscht bin- schuld war natürlich das Profil meiner Wanderschuhe -durfte ich mir von unten kopfschüttelnd anschauen, was Krystof und Karin noch alles ueber sich ergehen lassen mussten. Da ist mir ja schon beim Fotografieren schwindelig geworden. Zurück ins Tal sind wir am Seil geslided. War einfach super bon!
Strumpf-Party in Schlumpfhausen
Abends war ich mit Sanny-Schlumpf auf der Geburstagsfeier von Schlumpfinchen. Papa-Schlumpf war auch da. Die frz. Bezeichnung fuer einen Schlumpf ist übrigens "Schtroumpf". Gesprochen wie das dt. Wort "Strumpf", wie die Chaussette. Auf dem Heimweg haben sich die Leute gut über meine Gesichtsfarbe amüsiert: "Regarde, un Strumpf"!
Schlemmen und Schlendern in Lyon
Samstag stand Lyon auf dem Programm. Bevor wir uns auf die Shoppingmeile stürzen konnten, wurden Karin und ich von einen Junggesellenabschied abgefangen und mussten von dem als Bunny verkleideten zukünftigen Bräutigam erstmal Croissants abkaufen. Gegen Mittag war etwas Puste gefragt, als wir die 798 Treppen zur Bastilika Notre Dame hochspaziert sind. Die Faulen nehmen die Zahnradbahn. Später haben wir Vieux Lyon (Altstadt) mit seinen Gassen, restaurierten Häusern und Plätzen bewundert und das grüne Chartreuse-Eis probiert, bevor wir unsere Shoppingsession bis Ladenschluss fortgesetzt haben. Hätte nicht gedacht, dass Lyon soooo schön ist.
Sonntag, 27. April 2008
Faire du roller inline
Die Saison der Skate-Nights hat in Grenoble angefangen. Und dreimal dürft ihr raten, wer dabei war. Auch wenn die Tour nur 45 min. andauert, ist die Aktion nicht schlecht. Der öffentliche Verkehr auf den Strassen wurde von den Security´s zum Stillstand gebracht (sogar die Tram), so dass wir freie Fahrt hatten.Bin mittlerweile stolze Besitzerin eines Fahrradhelmes, denn sicher ist sicher. Grenoble rules, ab jetzt jeden Freitag abend!
Donnerstag, 24. April 2008
Wanderung "Chartreuse Kloster"
Letztes WE war ich mit dt/frz/indisch/tschechischen Wanderfreunden im Chartreuse Gebirge unterwegs. Vorher haben wir uns zu Mittag in St. Pierre de Chartreuse gestaerkt, bevor wir uns auf dem Weg vorbei an dem Kloster "Monastère de la Grande Chartreuse" begeben haben.Das Kloster liegt in der Einsamkeit einer gigantischen Bergwelt in der Nähe von Grenoble. Es
uebrigens der beruehmte Likoer her, den ich vor einigen Wochen
in einer Kellerei habe kosten können.
Vonwegen nur ein Spaziergang in der Umgebung. Zwei Stunden lang ging es nur bergauf! Dazu steckten wir irgendwann bis zu den Knien im Schnee. Unsere Schuhe waren am Ende jedenfalls klatschnass und der Muskelkater hat uns unsere "Balade" (frz. Bez. fuer Wanderungen) spueren lassen. Diesen doch insgesamt sehr netten Fussmarsch habe ich u.a. Oliver, unserem Wanderfuehrer, und auch Krystof zu verdanken, der echt Geduld aufgebracht hat, mir alle frz. Wörter zu erklären, die ich nicht verstanden habe. Ach ja, das nächste Mal, wenn wir mit Dir spazieren gehen, haben wir dann auch alle Wander- statt Turnschuhe an! :-)
Sonntag, 13. April 2008
Mit dem TGV nach Paris
Nach nur 3 Std. waren wir am Freitag mit dem TGV in Paris. Freundlicherweise hat eine nette Bekannte&Kollegin ihre sehr zentral gelegene Wohnung zur Verfuegung gestellt, obwohl sie nicht da war. Freitag abend haben wir uns mit Anna (derzeitige Informandin in Paris) u. einigen Freunden von ihr in der Naehe v. der Oper Bastille getroffen, um dort ein paar Locations unsicher zu machen.Eine Bar nach der anderen und damit scheinbar eines der Vergnuegungsviertel schlechthin. Samstag dann Sightseeing mit dem Bus durch Paris v. Eiffelturm, ueber den Invalidendom, Louvre, Notre Dame bis zum Sacre Coeur, wo wir auf der Treppe die Sonne genossen haben, waehrend ein italienischer Musiker mit seiner Stimme und Gitarre einen echt guten Auftritt abgelegt hat. Zuletzt zum Place Charles de Gaulles und ueber die berühmte Champs Elisées weiter ins Kino (Forum des Salles) in der Naehe v. Centre Pompidou. Auch wenn wir die Handlung nicht ganz verstanden haben (da frz.) war der Film (Il y a des ans que je t' aime) nicht schlecht. Danach dann totmuede und fusslahm auf die Coach gefallen und eingeschlafen. Sonntag auf der Ile St-Louis lecker gefruehstueckt, danach bissl durch das huebsche Viertel Maraise geschlendert, dort auf dem Place des Vosges gesonnt und mit Anna auf einen Kaffee getroffen. War ein Erlebnis, die Stadt nach 13 Jahren (damals Schüleraustausch) wiedergesehen zu haben!
Sonntag, 6. April 2008
Ausflug nach Marseille et Cassis
Am Sonntag sind wir (Jerome, Sarah, Karin und ich) dem ungemütlichen Wetter in Grenoble entflohen. Zu spüren habe ich es bekommen, als ich mich mit dem Radl auf dem Weg zum Treffpunkt auf regennasser/-rutschiger Fahrbahn volle Breitseite lang gelegt habe. Aber der Fahrradkorb ist ja ersetzbar. Ab in den Süden nach Marseille und das in einer Fahrzeit von nur 2h15. Nachdem wir es uns am Hafen und in einem Restaurant direkt am Meer gut gehen lassen haben,
ging die Fahrt weiter ins 20km östlich von Marseille gelegene kleine Hafenstädtchen Cassis: Eingerahmt von Frankreichs höchster Steilküste (399m) im Osten und den traumhaften Felsenbuchten (die Calanques) im Westen haben wir nach einer halbstündigen Wanderung ein Stück Strand inmitten felsiger Küste erreicht, wo wir das herrliche Panorama genossen haben. Im Hochsommer ist dort i.d.R. Wandern verboten, da die Gefahr von Waldbränden zu groß ist.
Samstag, 5. April 2008
Chartreuse - der Klosterliqueur u. seine Geschichte

Heute stand eine Besichtigung der berühmten Likörkellerei "Caves de la Chartreuse" auf dem Programm. Organisiert wurde die Busfahrt und Führung von der Alliance francaise, einer frz. Sprachschule, bei der ich seit einigen Wochen regelmäßig abends Unterricht habe.
Den leckeren Chartreuse-Likör brauen die Karträuser-Mönche bis heute in Voiron bei Grenoble nach einem geheimen Rezept von 1605 in den größten Likörkellern der Welt. Die Mischung aus Weinalkohol, Extrakten, Zucker und Honig lagert etwa 5 Jahre lang in dem spektakulären 164m langen Fasskeller. Die Eichenholzfässer sind riesig und z.T. über 100 Jahre alt. Diesen Kartäuserlikör gibt es in zwei verschiedenen Varianten: der gelbe (40 %) und grüne (55 %) Chartreuse. Vom Geschmack her ist der gelbe Chartreuse süßer und milder als der kräftige grüne.
Neben der Führung durch den Lagerkeller gab es noch einen 3D-Film über die Geschichte des Kartäusermönchs und seine Arbeiten und Tage. Sowie einen Videofilm über die Ursprünge „Das Abendteuer des Manuskriptes“: Ein Adeliger übergibt den Kartäusermönchen ein Rezept für ein „Elixier des langen Lebens“, den grünen und gelben Likören...
Am Ende der Führung gab es eine gebührende Degoustation (Verkostung) in der Halle der "Großen Kirchenfenster". In dem caveseigenen Laden konnte ich dem Kauf von Unmengen an teurem Schnaps gerade noch so widerstehen. Meine Trinkempfehlung: entweder pur mit Eiswürfeln oder als Longdrink zusammen mit Wodka und Orangina (in den Bars bekannt unter den Namen „Tip´n Top“).
Den leckeren Chartreuse-Likör brauen die Karträuser-Mönche bis heute in Voiron bei Grenoble nach einem geheimen Rezept von 1605 in den größten Likörkellern der Welt. Die Mischung aus Weinalkohol, Extrakten, Zucker und Honig lagert etwa 5 Jahre lang in dem spektakulären 164m langen Fasskeller. Die Eichenholzfässer sind riesig und z.T. über 100 Jahre alt. Diesen Kartäuserlikör gibt es in zwei verschiedenen Varianten: der gelbe (40 %) und grüne (55 %) Chartreuse. Vom Geschmack her ist der gelbe Chartreuse süßer und milder als der kräftige grüne.
Neben der Führung durch den Lagerkeller gab es noch einen 3D-Film über die Geschichte des Kartäusermönchs und seine Arbeiten und Tage. Sowie einen Videofilm über die Ursprünge „Das Abendteuer des Manuskriptes“: Ein Adeliger übergibt den Kartäusermönchen ein Rezept für ein „Elixier des langen Lebens“, den grünen und gelben Likören...
Am Ende der Führung gab es eine gebührende Degoustation (Verkostung) in der Halle der "Großen Kirchenfenster". In dem caveseigenen Laden konnte ich dem Kauf von Unmengen an teurem Schnaps gerade noch so widerstehen. Meine Trinkempfehlung: entweder pur mit Eiswürfeln oder als Longdrink zusammen mit Wodka und Orangina (in den Bars bekannt unter den Namen „Tip´n Top“).
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